Case Study: Motion Drive® Relaunch
im Mobile First Design

Aus Alt mach Neu: Wie macht man eine 11 Jahre alte Website wieder fit?

Als wir uns zu Beginn mit dem Projekt “Motion Drive 2.0” beschäftigt haben, flogen uns viele Gedanken durch den Kopf.

Zum einen: Ohje, die Website hat ihre besten Jahre wirklich hinter sich. Übernehmen wollte man davon nicht viel. Ein komplett neues Design musste her. Und ein neues CMS – in diesem Falle sollte es WordPress sein.

Zum anderen: Die Seite hatte viele wirklich starke Rankings bei Google für relevante Keywords wie “Sportwagenvermietung” oder “Sportwagen mieten”. Der komplette Relaunch musste also möglichst ohne Rankingeinbußen stattfinden.

Ein neues Design im Mobile-First-Ansatz

Wie immer startete alles mit einem Entwurf. Rund 70% der Besucher der Website kamen über Smartphones – es war also naheliegend, sich für ein Mobile First Design zu entscheiden. Bedeuetet: Wir haben die komplette Website für die Darstellung auf dem Smartphone entworfen, und danach die Anpassung für die Desktop Variante vorgenommen.

In gewisser Weise muss man hier immer einen Kompromiss finden. Entweder die Desktop oder die Mobile Variante wird immer etwas unter der Entscheidung leiden. Es gibt nunmal kaum ein Layout das auf beiden Varianten perfekt ist, das liegt allein schon an dem völlig unterschiedlichen Darstellungsformat.

Wie gestalten wir die Seite möglichst nutzerfreundlich?

Für den grundsätzlichen Aufbau haben wir uns moderne Apps als Vorbild genommen. Die wichtigsten Elemente sollten schnell und ohne Verrenkungen des Daumens erreichbar sein.

Also haben wir eine Art Navigation für die wichtigsten Unterseiten am unteren Bildschirmrand eingeführt. Darüber hinaus sollten alle CTAs in der unteren Hälfte des Bildschirmes liegen.

Eine klare Struktur und hohe Kontraste tun ihr übriges, um eine komfortable Bedienung auf dem Smartphone zu ermöglichen.

Fokus auf Conversions

Ein sehr wesentlicher Teil war natürlich die einzelnen Fahrzeugseiten. Ziel war es, so viel Mietanfragen wie möglich zu erzielen.

Der User sollte also die wichtigsten Informationen auf einen Blick haben, und der ganze Mietprozess so einfach wie möglich gestaltet sein.

Gleichzeitig mussten wir genügend Content auf den Seiten unterbringen, um keine Rankingeinbußen zu riskieren. Also haben wir ganz klassisch die ganzen “SEO Texte” nach unten geschoben, bzw. in aufklappbaren Tabs versteckt.

Die Umstellung auf WordPress

Der Umstieg auf WordPress war sehr mühselig. Zwar war das vorherige CMS auch in PHP programmiert, jedoch ließ sich davon nicht wirklich etwas übernehmen. Wir brauchten neue Custom Post Types für die einzelnen Fahrzeuge, ein neues Buchungssystem, und ein neues System zur Anmeldung für die Rennstreckenevents.

Hat sich der Aufwand gelohnt? Definitiv! Als WordPress System lässt sich die Seite jetzt relativ einfach selbst verwalten, ohne das jedes mal externe Hilfe nötig wäre.

2,5 Monate Später: Das Ergebnis

Was hat sich seit dem Launch getan? Dank Google Analytics konnten wir das Nutzerverhalten exakt auswerten, um zu sehen, ob das neue Konzept denn auch wirklich funktioniert.

Die Ergebnisse sind relativ eindeutig:

  • Die Absprungrate ist um rund 10% gesunken
  • Die Anzahl der Mietanfragen ist um rund 34% gestiegen
  • Die Google Rankings wurden größtenteils beibehalten
  • Die Verwaltung läuft jetzt größtenteils in Eigenregie

 

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