Zukunftssichere Strategien: 12 SEO Maßnahmen für beständige Ergebnisse

Veröffentlicht: 23. Juni 2024

In der jüngsten Vergangenheit hat sich viel getan in der SEO Landschaft. Erst der AI Content Boom, dann das Helpful Content Update, viele weitere Core Updates und die aktuellen Content Warehouse API Leaks.

Da können selbst SEO Veteranen nervös werden und sich fragen:

Welche SEO Maßnahmen machen aktuell noch Sinn? Und welche werden in Zukunft relevant bleiben?

In die Zukunft sehen kann Ich zwar nicht, aber basierend auf der Meinung von Experten in der Branche sowie meiner eigenen Einschätzung, habe Ich hier eine Liste mit future-proof SEO Maßnahmen erstellt.

Die folgenden 12 SEO-Maßnahmen helfen Dir nicht nur, Deine Website jetzt zu optimieren, sondern auch für die Zukunft bestens gerüstet zu sein.

Du wirst lernen, wie Du Deine Sichtbarkeit in Suchmaschinen erhöhst, mehr organischen Traffic generierst und Deine Nutzererfahrung verbesserst. Bereite Dich darauf vor, Dein Online-Potenzial voll auszuschöpfen und langfristig erfolgreich zu sein!

1. SEO-Ziele definieren

Die erste Maßnahme, die Du treffen solltest, ist es Dir zunächst einmal über das Ziel der bewusst zu werden.

Um sinnvolle SEO-Ziele zu setzen, kannst Du die SMART-Kriterien nutzen:

  • Spezifisch: Ziele sollten klar und präzise definiert sein. Statt “mehr Traffic” sollte das Ziel z.B. “30% mehr organischen Traffic innerhalb von 6 Monaten” lauten.
  • Messbar: Es müssen konkrete Zahlen oder Metriken festgelegt werden, um den Fortschritt zu verfolgen, z.B. “Steigerung der Conversion-Rate um 15%”.
  • Erreichbar: Die Ziele sollten realistisch und erreichbar sein, basierend auf den verfügbaren Ressourcen und dem aktuellen Stand der Website.
  • Relevant: Ziele müssen zur übergeordneten Marketingstrategie und den Geschäftsanforderungen passen.
  • Zeitgebunden: Ein klarer Zeitrahmen sollte festgelegt werden, z.B. “Steigerung des organischen Traffics um 30% innerhalb der nächsten 6 Monate”.

Beispiele für SEO-Ziele

  • Traffic-Steigerung: Erhöhung des organischen Traffics um 50% innerhalb eines Jahres.
  • Conversion-Rate-Optimierung: Verbesserung der Conversion-Rate von 2% auf 3% innerhalb von
  • Keyword-Ranking: Platzierung in den Top 5 für drei Haupt-Keywords innerhalb von 9 Monaten.
  • Backlink-Aufbau: Aufbau von 50 neuen hochwertigen Backlinks innerhalb von 3 Monaten.

2. Führe eine Keyword-Recherche durch

Wenn Du Deine Ziele der SEO Maßnahmen kennst, gilt es Dir einen Überblick über relevante Keywords zu verschaffen. Auch im Jahre 2024 dreht sich nach wie vor alles um Keywords.

Für eine effektive Keyword-Recherche und -Optimierung sind folgende Tools und Techniken besonders hilfreich:

  • Ahrefs: Ein umfassendes Tool, das detaillierte Analysen von Keywords, Backlinks und Wettbewerbern ermöglicht. Es hilft Dir, profitable Keywords zu identifizieren und ihre Performance zu verfolgen.
  • Semrush: Bietet umfassende Einblicke in Keyword-Strategien, Wettbewerbsanalysen und Traffic-Schätzungen. Es eignet sich hervorragend, um Keyword-Möglichkeiten zu erkennen und die SEO-Performance zu überwachen.
  • Sistrix: Ein spezialisiertes Tool zur Analyse von Keyword-Rankings, Sichtbarkeitsindex und Wettbewerbsanalysen. Es zeigt Stärken und Schwächen Deiner SEO-Strategie auf und hilft, diese zu optimieren.

Falls Du damit noch nicht viel anfangen kannst, sieh Dir unsere ausführliche Anleitung zur Keyword Analyse an.

3. Content erstellen und optimieren

Auch in Zeiten von ChatGPT ist Content nach wie vor gefragt, um im SEO erfolgreich zu sein. Zwar werden sich voraussichtlich gravierende Traffic Verluste bei Top-of-the-Funnel Keywords abzeichnen, dennoch benötigst Du Content um Deine wichtigen Keywords abzudecken.

Viel wichtiger wird in Zukunft also auch die Qualität und entsprechende Optimierung Deiner Inhalte. Halbgare Texte mithilfe von LLMs zu produzieren wird langfristig sicher nicht zum Erfolg führen.

Qualität und Relevanz: Was ist denn guter Content?

Um hochwertigen und relevanten Content zu erstellen, solltest Du:

  1. Nutzerintention verstehen und antizipieren: Der Content muss die Fragen und Bedürfnisse der Zielgruppe direkt ansprechen. Versuche auch die nächsten Schritte des Users vorauszusehen und ihm dabei auch gleich unter die Arme zu greifen. Ein Beispiel: Für eine Website über vegane Rezepte sollte der Inhalt nicht nur Rezepte bieten, sondern auch Tipps und Nährwertinformationen.
  2. Detaillierte und gut recherchierte Inhalte veröffentlichten: Jeder Artikel sollte tiefgehende Informationen bieten. Beispielsweise könnte ein Beitrag über “vegane Rezepte” detaillierte Anleitungen, Zutatenlisten sowie Alternativen, Zubereitungstipps und Nährwertangaben enthalten.
  3. Visuelle Elemente einbinden: Ergänze den Text mit Bildern, Infografiken und Videos. Ein Rezept kann durch Schritt-für-Schritt-Bilder oder ein Video-Tutorial deutlich aufgewertet werden.

Aktualität und Einzigartigkeit ist weiterhin wichtig

Aktualität und Einzigartigkeit werden in Zukunft meiner Meinung nach eine noch größere Rolle für das Ranking des Contents spielen.

  • Regelmäßige Updates: Halte den Content aktuell, indem Du regelmäßig neue Informationen hinzufügst oder bestehende Inhalte überarbeitest. Beispielsweise können saisonale vegane Rezepte zur passenden Jahreszeit veröffentlicht oder aktualisiert werden.
  • Einzigartiger Inhalt: Vermeide Duplikate und biete einzigartige Perspektiven. Statt allgemeine Rezepte zu kopieren, entwickle eigene Kreationen oder biete persönliche Tipps und Tricks.

Optimierung für Keywords

Trotz des ganzen Hypes um KI, und supersmarte Algorithmen, arbeitet Google zu einem großen Teil nach wie vor Keyword-orientiert. Wir verwenden also auch weiterhin alle Oldschool Tricks für die OnPage Optimierung:

  • Keyword-Integration: Verwende Deine wichtigsten Keywords sowie Varianten und Synonyme natürlich im Text. Beispielsweise sollte ein Artikel über vegane Rezepte Keywords wie “vegane Rezepte”, “einfache vegane Gerichte” und “vegane Kochanleitungen” beinhalten.
  • Platzierung der Keywords: Keywords sollten an strategischen Stellen wie im Titel, in Überschriften, im ersten Absatz und in den Meta-Beschreibungen platziert werden. Achte darauf, die Keywords auch in Bildbeschreibungen und Alt-Tags zu verwenden.
  • Vermeidung von Keyword-Stuffing: Übermäßige Nutzung von Keywords kann kontraproduktiv sein. Der Text sollte immer lesbar und natürlich bleiben.

Weitere Best Practices

  • Strukturierter Aufbau: Gliedere den Text mit klaren Überschriften und Absätzen. Verwende Listen und Bullet Points, um die Lesbarkeit zu erhöhen.
  • Interne Verlinkungen: Verlinke relevante Inhalte innerhalb Deiner Website, um die Nutzererfahrung zu verbessern und die Verweildauer zu erhöhen. Nutze hier Keyword-Ankertexte!
  • CTA (Call to Action): Beende jeden Artikel mit einem klaren Handlungsaufruf, z.B. “Probiere unser neuestes veganes Rezept aus und teile Deine Erfahrungen in den Kommentaren!”

4. Meta-Titel und Meta-Beschreibungen optimieren

Da der Meta Title nach wie vor ein starker Ranking Faktor ist und die Meta Beschreibung in den SERPs weiterhin angezeigt wird (wenn auch gerne von G überschrieben), bleiben sie eine wichtige SEO Maßnahme.

Best Practices für Meta Tags

Länge:

  • Meta-Titel: Ideal sind 50-60 Zeichen. Alles darüber wird in den Suchergebnissen abgeschnitten.
  • Meta-Beschreibungen: Sollten zwischen 150-160 Zeichen lang sein, um vollständig angezeigt zu werden.

Keywords:

  • Strategische Platzierung: Verwende das Haupt-Keyword am Anfang des Meta-Titels und in der Meta-Beschreibung.
  • Relevanz: Stelle sicher, dass die Keywords natürlich und relevant erscheinen.

Call-to-Action:

  • Handlungsaufforderungen: Verwende Handlungsaufforderungen wie “Jetzt lesen”, “Erfahren Sie mehr” oder “Besuchen Sie uns”.
  • Nutzen betonen: Wecke das Interesse der Nutzer, indem Du den Mehrwert des Inhalts hervorhebst.

Meta-Titel-Beispiele:

“Vegane Rezepte für Anfänger | Einfach und Lecker”

“SEO-Tipps 2024: So verbessern Sie Ihr Google-Ranking”

“Die besten Smartphones 2024 | Test & Vergleich”

Meta-Beschreibungen-Beispiele:

“Entdecken Sie die besten veganen Rezepte für Anfänger. Einfach, schnell und lecker. Jetzt ausprobieren!”

“Erfahren Sie, wie Sie mit unseren SEO-Tipps Ihr Google-Ranking 2024 verbessern können. Jetzt mehr lesen!”

“Vergleichen Sie die besten Smartphones 2024 und finden Sie das perfekte Gerät für Ihre Bedürfnisse. Jetzt mehr erfahren!”

5. Page Speed und Core Web Vitals beachten

Vor einigen Jahren hat das Thema einen riesen Hype bekommen. Aktuell ist es wieder eher ruhig und es ist auch bekannt, dass es keine allzu große Rolle für Dein Ranking spielt – das gilt allerdings nur dann, wenn Deine Website ordentlich performt. Das gilt es also sicherzustellen, auch in Zukunft.

Ladegeschwindigkeit testen

Die Ladegeschwindigkeit einer Website ist entscheidend für die Nutzererfahrung und das Ranking in den Suchmaschinen. Langsame Seiten führen nachweislich zu höheren Absprungraten und schlussendlich zu schlechteren Platzierungen.

Um die Ladegeschwindigkeit zu messen und zu verbessern, können folgende Tools und Techniken verwendet werden:

  • Google PageSpeed Insights: Dieses Tool analysiert die Geschwindigkeit einer Website und liefert detaillierte Berichte mit Verbesserungsvorschlägen. Es bewertet sowohl die mobile als auch die Desktop-Version der Seite.
  • GTmetrix: Bietet eine umfassende Analyse der Seitengeschwindigkeit und gibt konkrete Handlungsempfehlungen zur Optimierung.
  • Pingdom: Ein weiteres Tool zur Messung der Ladezeiten, das zudem historische Daten und Leistungstrends aufzeichnet.

Wie können Ladezeiten verbessert werden?

  • Bildoptimierung: Reduziere die Dateigröße von Bildern ohne Qualitätsverlust, zum Beispiel durch Tools wie TinyPNG.
  • Browser-Caching aktivieren: Ermöglicht es, häufig verwendete Ressourcen im Browser des Nutzers zu speichern.
  • Minifizierung von CSS, JavaScript und HTML: Entferne unnötige Zeichen und Leerzeichen, um die Dateigröße zu reduzieren.
  • Content Delivery Network (CDN) nutzen: Verteile die Inhalte Deiner Website auf verschiedene Server weltweit, um die Ladezeit zu verkürzen.

Core Web Vitals

Die Core Web Vitals sind eine Reihe von Metriken, die von Google definiert wurden, um die Nutzererfahrung einer Website zu messen. Sie konzentrieren sich auf drei Hauptaspekte:

  1. Largest Contentful Paint (LCP): Misst die Ladeleistung. LCP sollte innerhalb von 2,5 Sekunden nach dem ersten Laden der Seite auftreten.
  2. First Input Delay (FID): Misst die Interaktivität. FID sollte weniger als 100 Millisekunden betragen.
  3. Cumulative Layout Shift (CLS): Misst die visuelle Stabilität. CLS sollte weniger als 0,1 betragen.

Wie können Core Web Vitals verbessert werden?:

  • LCP verbessern: Ladezeit des größten Inhaltsblocks optimieren, indem Du schnell ladende Server verwendest, Render-Blocking-Elemente reduzierst und Bilder sowie Videos optimierst.
  • FID reduzieren: Ladezeit für interaktive Elemente verkürzen, indem Du JavaScript minimierst und asynchron lädst.
  • CLS minimieren: Visuelle Stabilität verbessern, indem Du feste Größen für alle Elemente verwendest, die dynamisch geladen werden, und Animationen auf transformationsbasierte Änderungen beschränkst.

6. Strukturierte Daten nutzen

Strukturierte Daten sind ein standardisiertes Format zur Kennzeichnung von Informationen auf einer Webseite, das Suchmaschinen hilft, den Inhalt besser zu verstehen.

Durch die Verwendung von Schema Markup können spezifische Elemente auf Deiner Seite hervorgehoben werden, wodurch die Darstellung in den Suchergebnissen verbessert wird.

Vorteile der Implementierung strukturierter Daten

  • Verbesserte Darstellung: Rich Snippets, die zusätzliche Informationen wie Bewertungen, Preise oder Veranstaltungen anzeigen, können die Klickrate (CTR) erhöhen.
  • Erhöhte Sichtbarkeit: Durch visuell ansprechendere Suchergebnisse steigerst Du die Chance, dass Nutzer auf Deine Seite klicken.
  • Bessere Dateninterpretation: Suchmaschinen können den Inhalt Deiner Seite genauer interpretieren und in relevanten Suchanfragen anzeigen.

Wie kann Ich strukurierte Daten verwenden?

  1. Schema.org auswählen: Wähle das passende Schema Markup für Deine Inhalte. Beliebte Markups sind beispielsweise für Artikel, Produkte, Veranstaltungen oder Rezensionen.
  2. Code hinzufügen: Füge das entsprechende JSON-LD-Markup in den HTML-Code Deiner Seite ein. JSON-LD (JavaScript Object Notation for Linked Data) ist die empfohlene Methode zur Einbettung strukturierter Daten.
  3. Testen: Verwende das Google Rich Results Testing Tool, um sicherzustellen, dass die strukturierten Daten korrekt implementiert sind und von Suchmaschinen gelesen werden können.
  4. Überwachen: Nutze die Google Search Console, um die Performance und die Erkennung der strukturierten Daten zu überwachen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Wenn Du mehr dazu erfahren willst sieh Dir unseren ausführlichen Artikel zu strukturierten Daten & SEO an.

7. Mobile Optimierung

Mobile-First Indexing bedeutet, dass Google die mobile Version einer Website zur Indexierung und Bewertung heranzieht, anstatt die Desktop-Version. Da die Mehrheit der Nutzer über mobile Geräte auf das Internet zugreift, ist eine optimierte mobile Seite entscheidend für gutes Ranking und Nutzererlebnis.

Wie kann Ich meine Website für Smartphones optimieren?

  1. Mobile-freundliches Design: Sicherstellen, dass alle Inhalte und Funktionen auf mobilen Geräten verfügbar und nutzbar sind.
  2. Ladegeschwindigkeit: Optimierung der mobilen Ladezeiten durch Komprimierung von Bildern und Reduzierung von JavaScript.
  3. Viewport-Konfiguration: Korrekte Einstellung des Viewports, um eine optimale Darstellung auf verschiedenen Geräten zu gewährleisten.
  4. Flexible Layouts: Nutzung von flexiblen Rastern und Layouts, die sich an die Bildschirmgröße anpassen.
  5. Medienabfragen: Einsatz von CSS-Media-Queries, um das Design für verschiedene Gerätetypen zu optimieren.
  6. Fluid Images: Bilder und Medieninhalte so skalieren, dass sie innerhalb ihres Containers bleiben und sich proportional zur Bildschirmgröße verändern.

8. Fokussiere Dich auf die User Experience (UX)

Die User Experience (UX) spielt eine entscheidende Rolle für das SEO-Ranking einer Website. Google und andere Suchmaschinen bewerten Webseiten zunehmend anhand ihrer Nutzerfreundlichkeit.

Angesichts der Unemengen an frischen AI Content, werden Nutzersignale auch in Zukunft eine extrem wichtige Rolle für das Google Ranking spielen.

UX Optimierung ist also aktuell eine der wichtigsten SEO Maßnahmen!

Faktoren wie niedrige Absprungraten, längere Verweildauer und eine hohe Interaktionsrate signalisieren den Suchmaschinen, dass eine Seite relevant und benutzerfreundlich ist.

Eine gute UX führt zu zufriedeneren Nutzern, die länger auf der Seite bleiben und häufiger zurückkehren, was sich positiv auf das Ranking auswirkt.

Wie lässt sich die Nutzerfreundlichkeit verbessern?

  1. Einfache und intuitive Struktur: Eine klare, logische Navigation erleichtert den Nutzern das Finden von Informationen.
  2. Breadcrumbs: Diese helfen Nutzern, ihre Position auf der Website nachzuvollziehen und schnell zu vorherigen Seiten zurückzukehren.
  3. Suchfunktion: Eine gut funktionierende Suchfunktion verbessert die Nutzererfahrung erheblich, besonders auf umfangreichen Websites.
  4. Optimierung der Ladegeschwindigkeit: Schnelle Ladezeiten sind entscheidend für eine positive Nutzererfahrung. Dies kann durch Bildkomprimierung, Code-Minimierung und den Einsatz von Content Delivery Networks (CDNs) erreicht werden.
  5. W3C-Richtlinien einhalten: Diese Richtlinien stellen sicher, dass Deine Website für alle Nutzer, einschließlich Menschen mit Behinderungen, zugänglich ist.
  6. Alt-Tags für Bilder: Beschreibende Alt-Tags helfen sehbehinderten Nutzern und verbessern gleichzeitig die SEO.
  7. Klare Schriftarten und Kontraste: Verwendung gut lesbarer Schriftarten und ausreichender Kontraste erleichtert die Nutzung für alle Besucher.

Durch die Implementierung dieser Best Practices in Bezug auf Navigation, Ladezeiten und Barrierefreiheit kannst Du die User Experience verbessern, was sich wiederum positiv auf Dein SEO-Ranking auswirkt.

9. Technische SEO Maßnahmen nicht vernachlässigen

Technische Suchmaschinenoptimierung ist nicht unbedingt sexy, aber wichtig für das Ranking Deiner Website. Deine technische Basis sollte in Ordnung sein und keine schwerwiegenden Probleme haben. Damit schaffst Du Das Fundament für den Erfolg weiterer Maßnahmen.

Sprechende und logische URL-Struktur verwenden

Eine klare und logische URL-Struktur hilft Suchmaschinen, den Inhalt Deiner Website besser zu verstehen und zu indexieren. Gut strukturierte URLs verbessern die Benutzerfreundlichkeit und erleichtern es den Nutzern, die Struktur Deiner Seite nachzuvollziehen.

Best Practices:

  • Kurze und beschreibende URLs: Nutze prägnante und aussagekräftige URLs, die den Inhalt der Seite widerspiegeln.
  • Vermeidung von Sonderzeichen: Halte URLs einfach und vermeide unnötige Sonderzeichen und Parameter.
  • Keyword-Integration: Integriere relevante Keywords in die URL, um die SEO zu verbessern.

Sitemap aufräumen

Eine Sitemap ist eine Datei, die Suchmaschinen eine Liste aller Seiten auf Deiner Website bereitstellt. Sie hilft Suchmaschinen, alle Inhalte effizient zu crawlen und zu indexieren, besonders bei großen oder komplexen Websites.

Best Practices:

  • XML-Sitemaps: Erstelle und pflege eine XML-Sitemap, die alle wichtigen Seiten Deiner Website enthält.
  • Regelmäßige Updates: Aktualisiere die Sitemap regelmäßig, um Änderungen an der Website-Struktur widerzuspiegeln.
  • Einreichung bei Suchmaschinen: Reiche die Sitemap bei Suchmaschinen wie Google und Bing ein, um sicherzustellen, dass alle Seiten gecrawlt werden.

Robots.txt richtig konfigurieren

Die Robots.txt-Datei teilt Suchmaschinen mit, welche Seiten oder Verzeichnisse sie crawlen dürfen und welche nicht. Dies ist besonders wichtig, um doppelte Inhalte und irrelevante Seiten vom Crawling auszuschließen.

Best Practices:

  • Korrekte Syntax: Stelle sicher, dass die Robots.txt-Datei korrekt formatiert und frei von Fehlern ist.
  • Nutzung für sensible Bereiche: Verhindere das Crawlen von sensiblen Bereichen wie Admin-Seiten oder doppelte Inhalte.
  • Testen: Verwende Tools wie den Google Search Console Robots.txt-Tester, um die Funktionsfähigkeit der Datei zu überprüfen.

Wenn Du jetzt doch noch weiter ins Detail willst, starte hier mit unserem Artikel zu technischer Suchmaschinenoptimierung.

10. Arbeite an E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, and Trustworthiness)

Zwar ist E-E-A-T, vormals nur E-A-T, offziell kein direkter Rankingfaktor, spielt allerdings eine Rolle in den Search Quality Evaluator Guidelines (SQEG).

Für die Bewertung der Qualität Deiner Inhalte ist es also durchaus von Bedeutung. Und Ich denke dass das in Zukunft bei der Flut an AI Content noch wichtiger werden wird. Sehen wir uns die einzelnen Punkte mal an.

Experience

Experience bezieht sich darauf, dass der Content-Ersteller aus erster Hand Erfahrungen mit dem Thema hat, über das er schreibt. Dies ist besonders relevant für YMYL-Seiten (Your Money Your Life), die Themen wie Gesundheit oder Finanzen behandeln.

Strategien zum Aufbau von Experience:

  • Erfahrungsberichte und Fallstudien: Inhalte sollten persönliche Erfahrungen oder spezifische Fallstudien beinhalten. Beispielsweise könnten Produktrezensionen von Personen stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt haben.
  • Nutzerbewertungen: Echte Erfahrungsberichte und Testimonials von Kunden können die Glaubwürdigkeit erhöhen. Diese sollten durch Fotos oder Videos ergänzt werden, die die Authentizität der Erfahrungen belegen.

Expertise

Expertise bedeutet, dass die Inhalte von Personen mit nachgewiesener Fachkenntnis erstellt werden. Dies ist ebenfalls besonders wichtig für YMYL-Themen, bei denen die Inhalte erhebliche Auswirkungen auf das Leben der Leser haben können.

Strategien zum Aufbau von Expertise:

  • Fachkundige Autoren: Inhalte sollten von Experten verfasst werden, die über entsprechende Qualifikationen und berufliche Hintergründe verfügen. Das muss dem Leser und Suchmaschinen auch kenntlich gemacht werden!
  • Gut recherchierte Inhalte: Artikel sollten gründlich recherchiert und auf aktuellem Stand sein, mit Verweisen auf wissenschaftliche Studien oder anerkannte Quellen.
  • Nachweise der Qualifikationen: Für YMYL-Themen sollten offizielle Nachweise wie Lizenzen, Mitgliedschaften in Fachverbänden oder akademische Abschlüsse angegeben werden.

Authoritativeness

Autorität bezieht sich auf die Anerkennung und das Ansehen einer Website oder eines Autors innerhalb einer Branche. Seiten mit hoher Autorität werden von anderen vertrauenswürdigen Quellen oft zitiert und verlinkt.

Strategien zum Aufbau von Autorität:

  • Backlink-Strategien: Da sind wir wieder. Linkbuilding! Hochwertige Backlinks von anerkannten Websites in der Branche helfen, die Autorität zu stärken.
  • Branchenspezifische Publikationen: Beiträge und Erwähnungen in anerkannten Branchenmagazinen und Foren erhöhen die Sichtbarkeit und das Ansehen.
  • Erwähnungen ohne Links: Auch bloße Erwähnungen auf angesehenen Seiten können die Autorität erhöhen.

Trustworthiness

Vertrauenswürdigkeit bezieht sich auf das Vertrauen, das Nutzer und Suchmaschinen in eine Website setzen. Transparente und wahrheitsgemäße Informationen sind entscheidend für die Vertrauenswürdigkeit.

Strategien zum Aufbau von Vertrauenswürdigkeit:

  • Sichere Website (HTTPS): Die Nutzung eines SSL-Zertifikats zur Verschlüsselung von Datenübertragungen schafft Vertrauen.
  • Transparenz: Klare Angaben zu Kontaktinformationen, Unternehmensstandort und rechtlichen Informationen wie Datenschutzrichtlinien sind essentiell.
  • Kundenbewertungen: Positive und verifizierte Nutzerbewertungen stärken das Vertrauen in Deine Inhalte.
  • Faktisch korrekte Informationen: Alle veröffentlichten Informationen sollten faktisch korrekt sein und durch zuverlässige Quellen belegt werden.
  • Nutzerfreundlichkeit: Vermeide übermäßige Werbung und Pop-ups, die die Nutzererfahrung beeinträchtigen könnten.

Durch die konsequente Umsetzung dieser Prinzipien kannst Du die Experience, Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit Deiner Website stärken, was besonders für YMYL-Seiten unerlässlich ist, um das Vertrauen der Nutzer und Suchmaschinen zu gewinnen und zu erhalten.

Die „Verbesserung“ Deiner E-E-A-T ist eine wichtige SEO Maßnahme für 2024 und die kommenden Jahre.

11. Backlinks aufbauen und Linkbuilding: Jetzt erst recht

Backlinks sind Verlinkungen von anderen Websites auf Deine Seite und spielen schon immer eine wesentliche Rolle in der Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Zwar hat Google oft gepredigt, wir sollten uns doch nicht auf Backlinks konzentrieren, allerdings haben uns die letzten Content Warehouse API Leaks doch gezeigt, wie hier eiskalt gelogen wird. Überrascht hat es mich ehrlich gesagt nicht.

Warum wird das Linkbuilding also eine der wichtigsten SEO Maßnahmen bleiben?

Richtig umgesetzt, sind sie doch das entscheidende Signal für die Bewertung der Autorität und Vertrauenswürdigkeit einer Website durch Suchmaschinen.

Hochwertige Backlinks können das Ranking Deiner Website erheblich verbessern und tragen schlussendlich auch wieder zur E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness) bei.

Wie kann Ich Backlinks aufbauen?

1. Gastbeiträge verfassen:

Gastbeiträge auf thematisch relevanten und vertrauenswürdigen Blogs oder Websites bieten die Möglichkeit, wertvolle Backlinks zu gewinnen. Achte darauf, hochwertigen Content zu liefern, der einen Mehrwert für die Leser darstellt.

2. Beziehungen aufbauen:

Netzwerke mit anderen Website-Betreibern, Bloggern und Influencern aus Deiner Branche können zu natürlichen Backlinks führen. Regelmäßiger Austausch und Zusammenarbeit fördern das gegenseitige Verlinken.

3. Hochwertiger Content:

Erstelle einzigartige, informative und relevante Inhalte, die andere Seiten gerne verlinken. Beispielsweise können umfassende Ratgeber, Studien, Infografiken oder Fallstudien die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

4. Broken-Link-Building:

Identifiziere defekte Links auf anderen Websites, die auf nicht mehr existierende Seiten verweisen. Biete den Website-Betreibern an, diese Links durch Deine relevanten Inhalte zu ersetzen.

5. Pressemitteilungen und PR:

Veröffentliche Pressemitteilungen über interessante Ereignisse, Studien oder Entwicklungen in Deinem Unternehmen. Diese können von Nachrichtenportalen und Blogs aufgegriffen und verlinkt werden.

6. Verzeichnisse und Branchenportale:

Einträge in vertrauenswürdigen Branchenverzeichnissen und Portalen können zusätzliche Backlinks generieren. Achte darauf, dass diese Verzeichnisse seriös sind und einen Mehrwert bieten.

Mit der zunehmenden Verbreitung von KI-generierten Inhalten wird es immer wichtiger werden, sich durch authentische und vertrauenswürdige Backlinks abzuheben.

Backlinks von hochwertigen Quellen „belegen“, dass Deine Inhalte von echten Personen geschätzt und weiterempfohlen werden, was bei KI-generierten Inhalten schlichtweg nicht der Fall ist.

Daher solltest Du das Thema ab sofort mit großem Einsatz angehen und zu einer Deiner Top SEO Maßnahmen für das kommende Jahr machen. Unsere Backlink Agentur kann Dich dabei natürlich unterstützen.

12. Seite aufräumen: Entferne nicht mehr benötigte und irrelevante Inhalte

Das regelmäßige Aufräumen und Entfernen von nicht mehr benötigten oder irrelevanten Inhalten ist eine wesentliche Maßnahme zur Optimierung Deiner Website.

Alte, veraltete oder minderwertige Inhalte können die Nutzererfahrung beeinträchtigen und das SEO-Ranking negativ beeinflussen.

Welche Inhalte für bessere SEO löschen?

  1. Nutze Analyse-Tools wie Google Analytics, um Seiten mit wenig Traffic, hohen Absprungraten oder veralteten Informationen zu identifizieren. Solche Seiten sind oft Kandidaten für die Bereinigung.
  2. Führe regelmäßig ein umfassendes Content-Audit durch, um den aktuellen Zustand aller Inhalte zu bewerten. Dokumentiere dabei die Qualität, Relevanz und Aktualität jeder Seite.
  3. Wenn bestimmte Inhalte veraltet sind, aber immer noch potenziellen Wert bieten, konsolidiere sie mit ähnlichen, aktuellen Inhalten. Alternativ kannst Du diese Inhalte aktualisieren, um sie wieder relevant zu machen.
  4. Für entfernte Seiten, die dennoch wertvolle Backlinks oder hohen Traffic hatten, richte 301-Weiterleitungen auf relevante, bestehende Seiten ein. Dies stellt sicher, dass Nutzer und Suchmaschinen auf aktuelle Inhalte umgeleitet werden.
  5. Entferne Inhalte, die weder aktualisiert noch konsolidiert werden können und keinen Mehrwert bieten. Dies schafft Platz für neue, hochwertige Inhalte und verbessert die Gesamtqualität der Website.
  6. Überwache regelmäßig die Performance Deiner Inhalte und führe kontinuierlich kleinere Bereinigungen durch. Dies hilft, die Qualität der Website langfristig hoch zu halten.

Durch das gezielte Aufräumen und Entfernen irrelevanter Inhalte kannst Du die Nutzererfahrung verbessern, die SEO-Performance steigern und die Effizienz Deiner Website erhöhen. Dies trägt maßgeblich zu einer positiven Wahrnehmung durch Nutzer und Suchmaschinen bei.

Hannes Kaltofen

Hannes Kaltofen

Gründer & Geschäftsführer

Seit über 7 Jahren in den SERPs unterwegs. Dank SEO konnte Ich das Affiliate Marketing, Blogging und Agenturgeschäft kennelernen und helfe Unternehmen tagtäglich bei ihrer Sichtbarkeit.

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