Bilder SEO leicht gemacht: Tipps und Tricks für bessere Sichtbarkeit

Veröffentlicht: 28. Juni 2024

In der digitalen Welt, in der Aufmerksamkeit kostbar ist, spielt Bild-SEO eine entscheidende Rolle. Bilder sind mehr als nur hübsche Ergänzungen – richtig optimiert, machen sie Deine Website sichtbarer und ziehen mehr Besucher an.

Warum Bilder-SEO?

Bilder-SEO erhöht die Sichtbarkeit Deiner Inhalte in der Google-Bildersuche und verbessert die Ladezeit Deiner Seite. Das Ergebnis? Mehr Traffic und ein besseres Nutzererlebnis.

Vorteile im Überblick:

  1. Erhöhte Sichtbarkeit: Optimierte Bilder erscheinen häufiger in Suchergebnissen.
  2. Mehr Traffic: Bessere Platzierungen ziehen mehr Besucher an.
  3. Bessere Nutzererfahrung: Schnelle Ladezeiten und Alt-Texte verbessern die Zugänglichkeit.
  4. Verbesserte SEO-Werte: Suchmaschinen bevorzugen gut strukturierte, optimierte Seiten.

Im weiteren Verlauf dieses Beitrags erhältst Du 11 Tipps zur effektiven Bildoptimierung. Von Dateibenennung und Formatwahl bis zu Alt-Tags und Bildkomprimierung – wir zeigen Dir, wie Du das Beste aus Deinen Bildern herausholst.

Mach Dich bereit, Deine Website durch gezielte Bild-SEO auf das nächste Level zu bringen!

Wähle den richtigen Bilddateityp

Verwende JPEGs für Fotos mit vielen Farben, PNGs für Bilder mit Transparenzen, WebP für eine optimale Balance zwischen Qualität und Dateigröße, SVGs für Vektorgrafiken, BMPs für unkomprimierte Qualität (eher selten genutzt) und GIFs für einfache Animationen.

Komprimiere & skaliere die Bilder für die Webnutzung

Passe die Bildgröße an die Display-Anforderungen an. Ein Bild, das nur 800 Pixel breit angezeigt wird, sollte auch nur 800 Pixel breit sein. Halte die Auflösung bei 72 PPI oder darunter, um unnötige Daten zu vermeiden.

Reduziere die Dateigröße, um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern. Tools wie Smush oder Shortpixel können helfen. Ein 2 MB großes Bild auf 200 KB zu komprimieren, ohne merkliche Qualitätsverluste, verbessert Deine Ladezeiten erheblich.

Verwende relevante Bilddateinamen (Keywords)

Benenne Deine Bilddateien mit beschreibenden und keywordreichen Namen. Anstatt „IMG_1234.jpg“ wähle „herbstlaub-central-park-ny.jpg“. Dies erleichtert Suchmaschinen das Crawlen und verbessert die SEO.

Nutze beschreibende Alt-Texte

Erstelle Alt-Texte, die den Inhalt des Bildes präzise beschreiben und relevante Keywords enthalten. Zum Beispiel: „Buntes Herbstlaub im Central Park, New York“. Das verbessert die Zugänglichkeit und hilft Suchmaschinen, den Inhalt zu verstehen.

Captions und Kontext

Bildunterschriften bieten Kontext und können relevante Keywords enthalten. Sie sind oft das erste, was Leser bemerken und helfen dabei, den Inhalt des Bildes besser zu verstehen. Beispiel:

Bild: Buntes Herbstlaub im Central Park, New York
Bildunterschrift: “Buntes Herbstlaub im Central Park, eine beliebte Attraktion im Herbst.”

Insofern sinnvoll, baue auch Text um das Bild herum ein. Dort kannst Du weiteren Kontext (und Keywords) liefern.

Verwende responsive Bilder

Stelle sicher, dass Deine Bilder auf verschiedenen Geräten und Bildschirmgrößen optimal angezeigt werden. Das steuerst Du auf der einen Seite per CSS. Zudem kannst Du das srcset-Attribut in HTML verwenden, um verschiedene Bildgrößen für unterschiedliche Displaygrößen bereitzustellen. Beispiel:

<img src="kleines-bild.jpg" srcset="kleines-bild.jpg 300w, mittel-bild.jpg 768w, grosses-bild.jpg 1200w" alt="Beispielbild">

Schema Markup für Bilder nutzen

Verwende das ImageObject-Schema-Markup, um Suchmaschinen detaillierte Informationen über Deine Bilder zu geben. Dies verbessert die Chancen, dass Deine Bilder in den Suchergebnissen angezeigt werden. Beispiel:

<script type="application/ld+json">
{
  "@context": "http://schema.org",
  "@type": "ImageObject",
  "contentUrl": "https://www.example.com/herbstlaub-central-park.jpg",
  "creator": {
    "@type": "Person",
    "name": "John Doe"
  },
  "datePublished": "2023-10-05",
  "description": "Buntes Herbstlaub im Central Park, New York",
  "name": "Herbstlaub im Central Park"
}
</script>

Nutze geotagging Bilder für lokale SEO

Geotagging fügt geografische Informationen zu Deinen Bildern hinzu, was besonders hilfreich für Local SEO ist.

Durch das Hinzufügen von Geotags, wie Breitengrad und Längengrad, können Suchmaschinen besser verstehen, wo die Bilder aufgenommen wurden.

Dies ist besonders nützlich für lokale Unternehmen, da es die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Deine Bilder in lokalen Suchergebnissen und Kartenanwendungen angezeigt werden.

Um Geotags hinzuzufügen, kannst Du Tools wie GeoImgr oder spezielle Funktionen in Fotobearbeitungsprogrammen verwenden. Beispiel:

<img src="cafe.jpg" alt="Gemütliches Café in Berlin" data-lat="52.5200" data-lon="13.4050">

Geotagging unterstützt Suchmaschinen dabei, Deine Inhalte besser zu lokalisieren und relevant für Nutzer in der entsprechenden Region zu machen, was letztlich zu mehr lokalem Traffic führen kann.

Nutze eine Image Sitemap

Hilf Suchmaschinen, Deine Bilder zu finden, indem Du eine spezielle Bild-Sitemap erstellst. Dies verbessert die Indexierung und Sichtbarkeit Deiner Bilder. Viele SEO Plugins für WordPress übernehmen das bereits für Dich. Alternativ geht das natürlich auch manuell.

Beispiel für eine Bild-Sitemap:

<urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9"
        xmlns:image="http://www.google.com/schemas/sitemap-image/1.1">
  <url>
    <loc>https://www.example.com/seite-mit-bild</loc>
    <image:image>
      <image:loc>https://www.example.com/bilder/herbstlaub-central-park.jpg</image:loc>
      <image:caption>Buntes Herbstlaub im Central Park</image:caption>
      <image:title>Herbstlaub im Central Park</image:title>
    </image:image>
  </url>
</urlset>

Verwende einzigartige Bilder

Vermeide die Verwendung von Stockfotos, um die Einzigartigkeit und Relevanz Deiner Inhalte zu erhöhen. Einzigartige Bilder, die speziell für Deine Website erstellt wurden, heben sich von der Masse ab und bieten den Nutzern einen Mehrwert.

Suchmaschinen bevorzugen einzigartige und originale Inhalte, einschließlich Bildern, was zu einer besseren Sichtbarkeit führen kann.

Performance Optimierung

Implementiere Lazy Loading

Lazy Loading verbessert die Ladezeiten Deiner Seite erheblich, indem Bilder erst geladen werden, wenn sie tatsächlich im Sichtfeld des Nutzers erscheinen.

Dies reduziert die anfängliche Ladezeit der Seite und spart Bandbreite. Lazy Loading kann einfach durch das Hinzufügen des Attributs loading=“lazy“ zu Deinen Bild-Tags implementiert werden (wird aktuell unterstütz von Chrome, Firefox & Edge):

<img src="beispiel-bild.jpg" loading="lazy" alt="Beispielbild">

Dies ist besonders nützlich für Seiten mit vielen Bildern oder langen Scroll-Inhalten, da nur die Bilder geladen werden, die der Nutzer sieht

Verwende CDNs bei internationalem Traffic

Ein Content Delivery Network (CDN) verbessert die Geschwindigkeit der Bildauslieferung erheblich, indem es Deine Bilder auf mehreren Servern weltweit speichert.

Wenn ein Nutzer Deine Website besucht, wird das Bild vom nächstgelegenen Server geladen, was die Ladezeiten verkürzt.

Um ein CDN zu nutzen, wähle einen Anbieter wie Cloudflare oder Amazon CloudFront, integriere das CDN mit Deiner Website und lade Deine Bilder auf das CDN hoch.

That’s it!

Durch die Implementierung dieser Tipps kannst Du die Sichtbarkeit und Performance Deiner Website erheblich verbessern. Bild-SEO ist ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen SEO-Strategie und sollte nicht vernachlässigt werden. Investiere Zeit in die Optimierung Deiner Bilder und erlebe, wie sie Deine Website auf das nächste Level heben.

Weiterhin kannst Du auch einen Blick auf die Best-Practices für Bildoptimierung von Google werfen.

Hannes Kaltofen

Hannes Kaltofen

Gründer & Geschäftsführer

Seit über 7 Jahren in den SERPs unterwegs. Dank SEO konnte Ich das Affiliate Marketing, Blogging und Agenturgeschäft kennelernen und helfe Unternehmen tagtäglich bei ihrer Sichtbarkeit.

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